Funktion einer Rollenbremse
Rollenbremsen sind allwettertaugliche Bremsen in der Nabe. Da der Mechanismus der Rollenbremse geschützt im Nabeninneren liegt, können ihm äussere Einflüsse wie Staub und Feuchtigkeit nichts anhaben. Auch im Regen lässt sich somit dieselbe Bremsleistung erzielen wie bei Trockenheit. Sie haben eine Lebensdauer von über 50'000 km.
Rollenbremsen arbeiten mit einem präzisen Rollen- und Nockenmechanismus, der hohe, gut dosierbare Bremsleistung erbringt. Grosse, scheibenförmige Kühlkörper führen die beim Bremsen entstehende Wärme ab. Damit beugen sie Fading (Abnützung) vor. Ausserdem hält die Schmierung länger. Dichtkanäle wehren Nässe und Schmutz ab und sorgen für zuverlässiges, sicheres Bremsen unter trockenen wie feuchten Bedingungen.
Bild 1 | Beim Betätigen der Bremse drehen sich Nockenscheibe und Rolle. |
Bild 2 | Der Bremsbelag wird durch die sich drehende Rolle gegen die Bremstrommel gedrückt. |
Bild 3 | Der Bremsbelag liegt an der Trommel an und verzögert diese. |
Funktionsmerkmale | Vorteile |
Allwettertaugliche Bremse | Da der Mechanismus der Rollenbremse geschützt im Nabeninneren liegt, können ihm äussere Einflüsse wie Staub und Feuchtigkeit nichts anhaben. Auch im Regen lässt sich somit fast dieselbe Verzögerung erzielen wie bei Trockenheit. |
Sitz an der Nabe | Freiliegende Bremsarme oder –zangen entfallen. Witterung hat keinen Einfluss auf die Bremsfunktion. |
Rollen-/Nockentechnik | Hohe, verzögerungsfreie Bremswirkung, die sich leicht dosieren lässt. |
Grosse Kühlscheibe | Die hocheffektive Kühlung beugt Fading vor. Ausserdem hält die Schmierung länger. |
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