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Geräuschentwicklung im Rohloff-Getriebe

Die Rohloff SPEEDHUB 500/14 enthält drei Planetengetriebestufen mit geradverzahnten Zahnrädern. Je nach Gang werden bestimmte Übersetzungen dieser Getriebe miteinander kombiniert. Zwei dieser Untersetzungsgetriebe erzeugen die Gänge acht bis 14 und die dritte Getriebestufe, der sogenannte Nachschaltsatz erzeugt aus diesen sieben Gängen die Gänge eins bis sieben.

Die Zahnräder der Gänge 8 bis 14 sind 'Leisetreter' - sie sind akustisch kaum wahrnehmbar. Die Zahnräder des Nachschaltsatzes (1-7) drehen sich schneller und erzeugen abhängig vom eingelegten Gang und der Kraft mit der ins Pedal getreten wird, ein summendes Geräusch.

Dieses ist vergleichbar mit dem Getriebegeräusch des Rückwärtsgangs bei Autos. In den ersten Gängen sind die Zahnräder kaum oder gar nicht hörbar. In Richtung Gang sieben drehen sie sich schneller und erzeugen ein für geradverzahntes Präzisionsgetriebe typisches Summen.
In bestimmten Gängen werden Getriebeelemente mit Freilauf beim Treten überholt. Dann ist das jeweilige 'Freilaufklickern' hörbar.
Auch beim Rollen sind je nach Gang verschiedene Freiläufe aktiv; das kann ausprobiert werden, indem beim Bergabrollen verschiedene Gänge durchgeschaltet werden - es 'klickert' unterschiedlich, je nach Gang.
Je nach Temperatur werden die Geräusche unterschiedlich gedämpft.

Auch der Fahrradrahmen hat starken Einfluß auf die wahrnehmbare Lautstärke. Dickwandige, bzw. grossvolumige Aluminiumrohre neigen eher zu Geräuschverstärkung, bzw. 'transportieren' diese die Geräusche wesentlich besser im Vergleich zu dünnwandigen Stahlrahmen (die Rohre des Rahmens können als Resonanzkörper wirken).



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